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So wird die deutsche Automobilindustrie Pleite gehen – und wir verlieren unseren Wohlstand

So wird die deutsche Automobilindustrie Pleite gehen - und wir verlieren unseren Wohlstand
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Warum sich Firmen selbst abschaffen.

Im Jahr 2007 stellt Steve Jobs das iPhone vor und 2008 feiert Nokia das beste Jahr seiner Geschichte und merkt nicht das schon der Untergang des Unternehmens eingeleitet wurde.

Hast du schon einmal gehört: wir dürfen unsere deutsche Automobilindustrie nicht durch irgendwelche Gesetzesänderungen kaputt machen? (Verbrennerverbot oder
Tempolimit)

Wir dürfen uns aber nicht drauf versteifen, dass wir in der Automobilindustrie führend sind und das unser wichtigster Zweig ist, denn es gibt einen Trend weg von Automobilen, hinzu Fernbussen, Gemeinschaftsfahrzeugen oder Mitfahrgelegenheiten und den Trend zum Umweltschutz:

  • Der Wunsch, komfortabel zu reisen und zugleich produktiv sein zu können
  • Gründe fürs neue Auto 2021: die Umweltfreundlichkeit eines Autos. 32% machen diese zu einem Kernkriterium beim Autokauf. Das sind 7 Prozentpunkte mehr im Vergleich zur Befragung vor zwei Jahren.
  • Carsharing in Deutschland 2021: 2,8 Millionen (+25 % zu Vorjahr)
  • Studien zeigen, dass allein ein Carsharing-Auto 8 bis 20 Privatfahrzeuge ersetzen kann.
  • Weiter Trends in den Städten: E-Roller und E-Bikes / Lastenräder / Autonome E-Shuttle-Busse / Drohnentaxis / Einkauf liefern lassen / Homeoffice
  • Kein Auto mehr aus Prinzip?: Keine Lust für Überraschungen aus Werkstatt + Es hat auch niemand mehr Lust stundenlang durch die Gegend zu kurven um für sein Auto einen Parkplatz zu finden, der ein Heidengeld kostet. (Bis zu 40 Prozent des gesamten innerstädtischen Verkehrs entfällt auf die Parkplatzsuche.)
  • Insbesondere junge Leute, sehen in einem Auto längst kein Statussymbol mehr. Ein Auto ist für sie ein Gebrauchsgegenstand für eine Fahrt von A nach B auf Strecken, die vom öffentlichen Nahverkehr nicht bedient werden, mehr nicht.
  • Erleben wird wichtiger als Besitzen. Das Zukunftsinstitut schreibt: „Immer mehr Menschen lassen die Einschränkungen von Besitztümern hinter sich. Der flexible Zugriff auf die ganze Vielfalt an Mobilität wird so zu einem Spiel, das den Spaß an Alternativen bezeugt, auf Vielfalt statt Routinen setzt und Pragmatik über Status stellt. Hypermobil sein bedeutet Abwechslung, Vernetzung und Erlebnis. Das Auto ist dann nur noch ein möglicher Teil in diesem Spektrum.“

Anteile an der gesamten städtischen Verkehrsfläche für private und geschäftliche Pkw (das ist die Standfläche!) variieren zwischen rund neun Prozent – in Frankfurt am Main und Leipzig – und fast 19 Prozent – in München.
Hamburg beispielsweise: knapp 15 % der Gesamtfläche sind Verkehrsflächen wie Straßen, Parkplätze, Gleisanlagen, Bahnhöfe und der Hamburger Flughafen. (im Gegensatz zu nur 9% Grünanlagen) 🡪 Wohnungsnot, Klima, Wohlfühlen
Neuzulassungen gehen eh schon zurück

Fazit:
wir sollten uns lieber darauf spezialisieren, Weltmeister in der Mobilität zu werden und zu bleiben.

Man sieht an anderen Firmen, die Pleite gegangen sind: Wenn man sich zu sehr auf ein Produkt konzentriert und zu wenig auf das Bedürfnis!

Prominente Beispiele:

  • AOL im Jahr 2000 größter Internetanbieter
  • Nokia
  • Quelle
  • Netscape (Browser)
  • MySpace (am meisten besuchte Internetseite nach Google)
  • Kodak

Frage dich: Wie anfällig ist mein Unternehmen?
Das fällt dir leichter, wenn du genug finanzielle Rücklagen hast.

Den Beitrag kannst du dir auch etwas ausführlicher als Video anschauen:
https://youtu.be/c-sy-QUB1v8

Quellen:
https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-mobilitaet/#
https://www.bmw.com/de/innovation/5-trends-der-urbanen-mobilitaet.html
https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/ADAC_Mobilitaet2040_Zukunftsinstitut.pdf
https://www.aral.de/content/dam/aral/business-sites/de/global/retail/presse/pressemeldungen/2021/broschuere-aral-studie-trends-beim-autokauf.pdf
https://www.klimareporter.de/advertorials/wie-viel-platz-nehmen-pkw-in-staedten-ein
https://www.hvv-schulprojekte.de/unterrichtsmaterialien/flaechenverbrauch/

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