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Wie du selbst schnell Lösungen bekommst – wenn du nicht mehr weiter weißt

Drei einfache Tipps gegen Zweifel und Unwissenheit

Manchmal wissen wir einfach nicht weiter. Manchmal wissen wir nicht, wie wir ein Problem lösen können und was jetzt der nächste Schritt ist. Dazu drei praktische Tipps, die du schnell für dich anwenden kannst.


Servus vom Serve und herzlich willkommen. Kennst du dieses Gefühl, dass du ab und zu nicht weißt, was deine Gedanken machen? Sie springen von links nach rechts, und du hast keine Ahnung, was der nächste Schritt sein wird. Was kommt als Nächstes, und warum geht es mir so und den anderen nicht? Kurzum, du bist in einer gewissen Weise verwirrt.    #00:00:21-1#

Ich möchte dir ein Bild aufzeigen, das die liebe Vera Birkenbihl einst entworfen hat. Sie sagte, dass die Menschen nicht miteinander sprechen, weil sie die Meinung ihres Gegenübers hören möchten, sondern weil sie mit Hilfe des verbalen Austauschs ihre eigenen Gedanken ordnen können. Das heißt, die Menschen klären damit ihre Zweifel und sortieren die verschiedenen Optionen, über die sie nachdenken. Vera Birkenbihl hat diesen Prozess mit dem Begriff “Klärwerk” umschrieben. Für denjenigen, der zuhört, sind die Informationen nicht von Nutzen, sondern er ist sozusagen die Kläranlage für den Sprecher und dient lediglich als Filter, um Abwasser in klares Wasser zu verwandeln.    #00:01:18-8#

Wenn Gedanken im Geiste springen, dann ist es nicht einfach, sie zu sortieren und zu analysieren. Die Vorstellung im Kopf erscheint meist größer, als sie eigentlich ist. Man muss sich jede Menge kognitive Verknüpfungen merken, und deshalb passiert es, dass man die Informationen aufbauscht. Irgendwie wird dieses ganze Gebilde in deinem Kopf größer als es ist. Deswegen rate ich dir, schriftlich zu denken. Das ist eine meiner Basisempfehlungen, auf die ich immer wieder gerne hinweise, denn die meisten vergessen diesen Tipp.    #00:01:47-1#

Nimm ein Blatt Papier und schreib auf, was dich bewegt und was du geklärt haben möchtest. Notiere Fakten, Vorteile und Nachteile. Mach dir eine Liste und wäge die aufgeführten Punkte gegeneinander ab. Du wirst merken, dass es gar nicht so schwer ist, und du wirst dich fragen, warum du dich die ganze Zeit mit deinen Gedanken herumgequält hast. Schwarz auf weiß siehst du vor dir, welche Argumente ausschlaggebend sind, um eine Entscheidung zu treffen. Führe die Vorteile auf der linken Seite und die Nachteile auf der rechten Seite auf. Dann erkennst du ganz klar, dass die Vorteile überwiegen, natürlich nur, falls das tatsächlich der Fall ist. Lass das Schriftliche wachsen, und zwar immer auf Papier und nicht im Geiste. Denk immer schriftlich!    #00:02:21-2#

Als Überschrift schreibst du auf den Kopf des Blattes, was du mit deinen Gedanken bezwecken möchtest, sozusagen deine gute Absicht. Formuliere diesen Satz immer als Frage. Wenn du deine Eingebungen aufschreibst, dann ist es wichtig, dass du nicht durcheinander kommst. Du kennst das aus der Politik, zum Beispiel bei der Umsetzung europäischer Gesetze, Stichpunkt “DSGVO”, die Datenschutzgrundverordnung. Die Idee, Daten zu schützen, war sehr gut, aber am Ende kam leider eine Art „verschlimmbessertes“ Ergebnis heraus. Aber ich will nicht ablenken. Damit dir das nicht passiert, ist es wichtig, dass du am Anfang des Blattes dein konkretes Ziel notierst.    #00:03:04-1#

Alles, was du aufschreibst, gleichst du mit deinem Ziel ab. Dann kann ein Durcheinander erst gar nicht entstehen. Manche verzetteln sich in blindem Aktionismus und vergessen das, was sie ursprünglich vorhatten. Wenn du in der Lage bist, dein Problem als konkrete Frage zu formulieren, dann wirst du schon bald die Lösung vor Augen haben. Sicher ist es dir auch schon einmal passiert, dass du angefangen hast, zu stammeln, weil deine Gedanken nicht sortiert waren, bevor du mit dem Sprechen begonnen hast. Wenn dein Gegenüber das, was es sagen will, nicht in einer Frage zusammenfassen kann, dann wirst du zum Klärwerk. Deswegen lautet die erste Übung, dein Problem in eine Frage zu gießen.    #00:03:54-8#

Mein letzter Tipp lautet: Frage nicht nach dem Warum. Fragen mit “warum” sind in die Vergangenheit gerichtet. Man will wissen, wie es zu etwas gekommen ist. Das kann zwar hilfreich sein, aber es ist besser, die Gedanken in die Zukunft zu lenken, um Lösungen zu finden. Antworten auf “warum” führen immer zu Rechtfertigungen. Frage lieber nach dem “Wie” oder nach “Wofür”. Wie schaffe ich das erhoffte Ergebnis? Das ist besser als nach dem Grund zu suchen, warum ich etwas nicht erreicht habe. Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft. Deshalb bringt es nichts, ins Gestern zu schauen. Wenn du gewusst hättest, zu was deine Entscheidungen geführt hätten, dann hättest du Alternativen gewählt. Aber deine heutige Situation ist eben so, wie sie ist.    #00:04:55-5#

Fragen nach dem „Wie“ und nach dem „Wofür“ leiten Prozesse ein, die zu einer Lösung führen. Sie beschreiben einen Nutzen, sind positiv und richten deine Gedanken in die Zukunft. Arbeite daran, bessere Fragen zu stellen. Wenn sich die Qualität deiner Fragen verbessert, dann verbessern sich auch deine Antworten, und daraus folgt automatisch eine Optimierung deiner Ergebnisse.    #00:05:18-4#


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