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wie ich fast Pleite war und wie ich mich gerettet habe

Flying Money – Immer genug Geld

Flying Money – Immer genug Geld

Warst du schon einmal in einer Situation, wo du “ja” sagen musstest, obwohl du eigentlich “nein” sagen wolltest? Wo du faule Kompromisse eingehen musstest, zugunsten von unliebsamen Kunden oder Geschäftspartnern? Zugeständnisse dieser Art machen dich zu einem manipulierbaren Spielball. Das hat nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun, die wir, gerade als Unternehmer, anstreben. Viele wollen gerade deshalb unternehmerisch tätig sein, um mehr Freiheit zu genießen und nicht nach der Pfeife anderer tanzen zu müssen. Ungute Situationen entstehen immer dann, wenn dir etwas fehlt, was ich „Flying Money“ nenne.

Ich möchte dir eine Geschichte aus meinem Leben erzählen. Auch mir ging es einmal so, dass ich ein Spiel mitspielen musste, das ich nicht wollte. 1995 habe ich mich selbständig gemacht. 15 Jahre lang ging alles gut, und ich habe nie daran gedacht, dass ich einmal Flying Money benötigen würde. Diese Einstellung entstand aus einem gewissen Grad an Selbstüberschätzung. Wahrscheinlich ist das sogar normal bei jungen, dynamischen Unternehmern. Ich gab mir Mühe, und es ist lange gut gelaufen. Ich habe keinerlei negatives Feedback erhalten, dass mich darauf aufmerksam gemacht hätte, dass ich etwas ändern sollte. Das gab es bei mir nicht. Eventuell auftauchende Probleme würde mein zukünftiges Ich ganz sicher lösen. Es gab die eine oder andere Angelegenheit, bei der so mancher Außenstehende kommentierte, “Michael, halt mal den Ball flach”, aber ich machte mir keine Sorgen. Schließlich stieg mein Einkommen und es gab mir den Glaube, zukünftige Herausforderungen meistern zu können. Der künftige Michael Serve mit seinem weiter steigenden Einkommen wird schon dafür sorgen, dass alle Probleme gelöst werden.

Ich habe fast alles, was ich verdient habe, in mein Unternehmen und auch in mich selbst reinvestiert. Ich habe schöne Autos gefahren, zum Beispiel einen Porsche 911. Außerdem habe ich mich auf meinen Steuerberater verlassen. Auch der hat keinen Warnschuss abgegeben und mir versichert, dass alles gut sei. Damals hatte ich selbst noch kein Kontrollmedium, das mich gewarnt hätte. Was ist passiert? Ich hatte eine Steuerprüfung, die mich auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Das Finanzamt schickte einen jungen Typen vorbei, und das Erste, was er zu mir sagte, war, “Ihr Unternehmer bescheißt doch sowieso!” In diesem Rahmen fand meine Betriebsprüfung statt. Das Endergebnis war, dass ich 80.000,- Euro nachzahlen musste, weil Rückstellungen nicht anerkannt wurden. Mein Steuerberater meinte anschließend nur, dass es schließlich auch hätte gutgehen können. Leider sind wir Kleinunternehmer nicht in der Lage, uns so souverän aus der Situation herauszuziehen wie große Unternehmen, zum Beispiel die Warburg Bank, die in den Cum-Ex-Skandal verwickelt war und deren Millionen von Olaf Scholz ganz nebenbei durchgewunken wurden. Mit uns Kleinen geht man nicht so großzügig um. Wir müssen dieses Spiel mitspielen.

Gegen diese Nachzahlung konnte ich nicht klagen. Ich konnte mich nicht wehren, weil ich die Kohle nicht hatte. Wenn du klagen willst, musst du einen Anwalt und Gerichtskosten bezahlen, und wenn du das nicht kannst, dann bist du gezwungen, das Spiel mitspielen. Eine Betriebsprüfung ist manchmal wie ein türkischer Jahrmarkt, denn es werden Zugeständnisse gemacht, die mir verloren gegangen wären. Hätte ich geklagt, dann hätte ich in Summe über 100.000,- Euro zahlen müssen. Du weißt sicher, dass die Mühlen der Justiz sehr langsam mahlen. Zunächst hätte ich also die 100.000,- Euro zahlen müssen, also 20.000,- Euro mehr als es die Forderung vorsah. Und als Zweites gab es keine Garantie, recht zu bekommen. Womöglich hätte sich die Klage über Jahre hingezogen. Keine Ahnung, ob ich diesen Kampf finanziell überlebt hätte.

Das heißt, der Staat hatte mich in seiner Hand. Ein junger Typ, der noch nie ein unternehmerisches Risiko eingegangen war, entschied über mein finanzielles Wohlergehen. Das war eine Initialzündung, und ich entschied, etwas zu ändern. Und daraus ist mein heutiges System entstanden, das dafür sorgt, dass ich kontrollierte Reserven aufbaue. Ich überlasse nichts mehr dem Zufall, sondern habe immer ein finanzielles Polster in der Hinterhand, das ich Flying Money nenne. Das Interessante ist, dass mein Kontostand seitdem stetig wächst und wächst. Logischerweise erhöht es auch meinen unternehmerischen Spielraum. Wenn du viel Geld hast, dann tut es dir nicht weh, wenn irgendetwas schiefgeht. Du verfügst immer über Mittel, um anzugreifen. Wenn du eine tolle Idee hast, kannst du sie sofort umsetzen. Du musst niemals wieder verpassten Chancen hinterhertrauern, die du nicht nutzen konntest, weil du nicht genug Geld hattest.

Ich möchte dir erklären, was ich unter Flying Money verstehe. Der Begriff hat drei Bedeutungen. Bedeutung Nummer 1: Flying Money beflügelt. Diese Beschreibung gefällt mir besonders gut, weil sie perfekt zu meinem Hobby, dem Fliegen, passt. Sicher kennst du den Schauspieler Humphrey Bogart aus dem Kultfilm Casablanca. Er erhielt den Titel „größter männlicher amerikanischer Filmstar aller Zeiten“. Es war das Jahr 1920, und Humphrey Bogart trug immer einen 100-Dollar-Schein bei sich. Das war damals natürlich viel mehr wert als heute. Der Geldschein erinnerte den Schauspieler immer daran, dass er keine Rollen annehmen musste, die ihm nicht gefielen. Das Geld symbolisiert die Freiheit, nein zu sagen.

Leider müssen viele Unternehmer Kompromisse eingehen. Sie müssen Dinge tun, die ihnen nicht gefallen, weil es ihnen an finanziellen Mitteln fehlt, um sie abzulehnen. Sie müssen ein faules Spiel mitspielen. Geld ist geprägte Freiheit, hat der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski einmal gesagt.

Als Zweites bedeutet Flying Money, dass es zu dir fliegt. Wie von Geisterhand ziehst du immer mehr davon an. Wer sich mit Geld beschäftigt, der hat auch welches. Wenn du ein richtiges System etablierst, dann kannst du nicht verhindern, dass das Geld zu dir flattert. Das bedeutet auch, dass es nicht zum Fenster hinausfliegt, sondern zum Fenster hinein.

Punkt 3 besagt, dass dich Flying Money flüssig macht und dass du immer genug Sprit im Tank hast. Das gilt sowohl für deinen privaten Tank als auch erst recht für den Tank deines Unternehmens. Dir geht der Sprit nie aus. Es geht nicht nur darum, zu arbeiten und zu investieren, sondern du kannst deine Rücklagen auch dazu nutzen, um abzubiegen und in einer schönen Gegend zu verweilen. Wenn du mit dem Flugzeug unterwegs bist, dann landest du, wenn dir danach ist und genießt den Moment.

Flying Money dient auch dazu, genug Geld zu haben, um anzugreifen oder um dir einen Vorsprung vor dem Wettbewerb zu sichern. Du kannst bei einer Kaufgelegenheit zuschlagen oder eine spontane Idee umsetzen. Du kannst jederzeit investieren, wie beispielsweise damals, als der Bitcoin aufkam. Chancen kommen, aber irgendwann sind sie an dir vorbeigezogen. Viele Möglichkeiten bleiben ungenutzt, und die Menschen trauern ihnen hinterher. Sie haben Ideen, aber ihnen fehlt das Geld, um sie umzusetzen. Genug Sprit im Tank, also genug Geld, das symbolisiert, dass du einem sorgenfreien Ruhestand entgegensehen kannst und nicht schlechter dastehst als deine Angestellten. Du bist gerüstet für die Wechselfälle des Lebens, für Marktrisiken und für Kunden, die nicht bezahlen. Eine Nachzahlung, die du nicht auf dem Schirm hast oder der Generalschlüssel, den der Mitarbeiter verloren hat, kann dir nichts anhaben.

Wenn du all das einfach aus dem Ärmel schütteln kannst, dann wirst du nicht in eine Abhängigkeit geraten. Du kannst unangenehme Situationen aussitzen und Probleme souverän lösen. Das bringt sehr viel Ruhe in den Alltag, und genau das wünsche ich dir. Guten Flug und bis zur nächsten Folge. Dein Michael.

Teste doch mal kurz, was mein System für dich tun kann: https://michael-serve.de/Finanzcheck

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wie ich fast Pleite war und wie ich mich gerettet habe | Michael Serve